📄 Monatstreffen Nr. 11 - 16.01.2026
Das elfte Monatstreffen wurde dazu genutzt, um sich über die Pläne für das Ende des Projektzeitraums und Unterstützungsangebote für Veröffentlichungen, Führungen und ähnliches auszutauschen.
Das elfte Monatstreffen wurde dazu genutzt, um sich über die Pläne für das Ende des Projektzeitraums und Unterstützungsangebote für Veröffentlichungen, Führungen und ähnliches auszutauschen.
Das siebte Monatstreffen wurde dazu genutzt, sich nochmal eingehender mit folgenden Fragen zu beschäftigen:
Wie binde ich Quellen und Literatur korrekt in meine Ausarbeitung ein? Welche rechtlichen Grundlagen bestehen für die Nutzung fremder Werke?
Zuletzt wurden wichtige Informationen für die beiden Monatstreffen im Oktober und November 2025 besprochen.
Die Arbeit mit Quellen und historischen Materialien verlangt Sorgfalt – nicht nur inhaltlich, sondern teils auch rechtlich. Bei (lokal)historischen Forschungsprojekten ist es unumgänglich, auf bestehende Quellen, Bilder, Karten, Zeitungsartikel oder Literatur zur Erstellung einer eigenen Publikation zurückzugreifen. Dabei müssen Sie allerdings die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten, insbesondere das Urheberrecht und die Rechte zur Nutzung fremder Werke.
Grundsätzlich sind alle “persönlichen geistigen Schöpfungen” einer Person durch das Urheberrecht geschützt. (§2 UrhG) Dazu zählen unter anderem:
Das dritte Monatstreffen wurde dazu genutzt, um sich zwei Fragen näher zu widmen:
Wie formuliere ich eine zentrale Fragestellung für mein Projekt und leite davon eine Struktur für meine Projektergebnisse ab?
Wie kann ich methodisch fundiert Zeitzeugen- und Experteninterviews für mein Projekt führen?
Diese Vorlage können Sie dazu nutzen, das Einverständnis für die Verwendung eines Zeitzeugen- oder Experteninterviews schriftlich festzuhalten. Das Formular klärt auch, ob die interviewte Person namentlich genannt werden darf oder ihre Aussagen anonymisiert werden sollen. Zudem beinhaltet es einen Abschnitt über die Verwendung möglicher Audio- oder Videoaufzeichnungen. Wird dieser Abschnitt von Ihnen nicht benötigt, kann er vor der Verwendung aus dem Dokument gelöscht werden.
Es empfiehlt sich, ein Exemplar für die interviewte Person und eines für Sie selbst auszufüllen oder eine Kopie anzufertigen. Dadurch liegt beiden Seiten schriftlich vor, wie das Interview verwendet werden darf.
Eine geeignete Basis für die Entwicklung einer Struktur für die Präsentation Ihrer Projektergebnisse entsteht durch die Formulierung einer zentralen Forschungsfrage. Näheres dazu finden Sie hier: Forschungsfrage finden
Mittels der Forschungsfrage haben Sie bestimmt, welchem Thema, Ort und Zeitraum Sie sich in Ihrem Projekt widmen möchten. Das hilft dabei, zu identifizieren, welche Themen im Einzelnen für die Beantwortung Ihrer Frage berücksichtigt werden und sich somit in der Strukturierung Ihrer Projektergebnisse wiederfinden sollten.
Eine zentrale Forschungsfrage hilft Ihnen dabei, Ihr Projekt und das dafür gesammelte Material zu ordnen und zu strukturieren.
Sie bildet das Fundament Ihrer stadtteilgeschichtlichen Arbeit, indem sie präzise formuliert, was Sie untersuchen. Damit
weist Ihnen die Forschungsfrage einen Weg durch Ihren Forschungsprozess.
Sie hilft Ihnen dabei, Ihre Recherche zu fokussieren, eine passende Methodik und Struktur für Ihr Projekt zu wählen und damit
auch Ihren Zeitrahmen realistisch zu planen.
Eine geeignete Forschungsfrage bietet Ihnen somit den berühmten roten Faden für Ihre Arbeit.
Am 29. März 2025 fand unter der Leitung von Peter Schughart von der Werkstatt für moderne Sprache unser Workshop zum Thema “Kompetent Schreiben” statt.
Dabei haben wir uns mit folgenden Themen befasst, zu denen Sie jeweils passende Unterlagen herunterladen können:
Dazugehörige Unterlagen:
Dazugehörige Unterlagen:
Ein weiteres Kriterium für Qualität ist es, Schreibweisen im Text einheitlich zu halten. Eine wichtige Orientierung bietet folgende Unterlage:
Engels, Peter/ Grunwald, Klaus-Dieter, u.a. (Hgg.): Ein Jahrhundert Darmstadt. Von der Residenzstadt zur Wissenschaftsstadt 1914–2019, 3 Bde., Darmstadt 2019–2022.
Engels, Peter: Darmstadt. Kleine Stadtgeschichte, Regensburg 2019.
Mink, Marion: Kleine Geschichte der Stadt Darmstadt, Karlsruhe 2015.
Historischer Verein für Hessen (Hg.): Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006.
Eisenbach, Ulrich (Hg.): Von den Anfängen der Industrialisierung zur Engineering Region. 150 Jahre IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, Darmstadt 2012.
Haupt, Georg: Darmstadt. Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt, 2 Bde., Darmstadt 1952–1954.
Franz, Eckhart G./ Battenberg, Friedrich, u.a.: Darmstadts Geschichte. Fürstenresidenz und Bürgerstadt im Wandel der Jahrhunderte, Darmstadt 1984.
Franz, Eckhart G./ Wagner, Christina: Darmstädter Kalender. Daten zur Geschichte unserer Stadt, Darmstadt 1994.
Geschichtsverein Eberstadt (Hg.): Lesebuch zur Eberstädter Geschichte, Darmstadt 2017.
Während des ersten Workshops am 22.02.2025 wurden folgende Themen behandelt: Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens, Literatur und Quellen finden, jeweiliger Umgang mit Literatur und Quellen und wie beides zu zitieren ist.